Fettinjektion

Mit zunehmendem Alter verliert das Gesicht allmählich Fettgewebe, was zum Kollabieren der Wangen, zum Verlust der Fülle der Wangenknochen und zu einem hohlen Erscheinungsbild um Nase und Augen führt. Um das verlorene Volumen wiederherzustellen, können verschiedene Arten von Hautfüllern verwendet werden. Diese Füllstoffe können synthetisch sein oder natürlich aus dem eigenen Fettgewebe des Individuums gewonnen werden.

Das Verfahren beinhaltet eine lokale Betäubung in dem Bereich, in dem das Fett aufgenommen wird. Diese Bereiche sind im Allgemeinen fettreiche Bereiche, wie Bauch, Taille oder Hüftlinie des Patienten. Anschließend wird mit Hilfe der Kanüle Fett durch Fettabsaugung abgesaugt und spritzfertig aufbereitet. Anschließend wird das Fett durch spezielle Injektoren wieder in den entsprechenden Teil im Gesicht der Person injiziert. Zum Vorteil des Patienten wird durch die Verwendung seiner eigenen Fettzellen die Injektion von Fremdsubstanzen in den Körper vermieden. Der Patient kann auch von den Stammzellen im Fettgewebe profitieren, die der Haut Vitalität, Glanz und Frische verleihen.

Nach sechs Monaten bis zu einem Jahr kann sich ein Teil des injizierten Fetts auflösen. Daher muss der Vorgang manchmal ein- oder zweimal wiederholt werden, um je nach Situation des Patienten ein dauerhaftes Ergebnis zu erzielen. Verbleibendes Fett kann, falls vorhanden, zur späteren Verwendung in anderen Sitzungen eingefroren werden. Frisch eingenommenes Fett ist jedoch immer widerstandsfähiger als gefrorenes Fett.

Die Schwellung in den fettinjizierten Bereichen ist besonders in den ersten drei Tagen nach der Operation normal. In diesem Zeitraum sollte der Patient direkte Sonneneinstrahlung vermeiden und Sonnenschutzmittel verwenden. Die Schwellung verschwindet schnell nach drei Tagen.